Baugrundstabilisierung

Zustand vorher:

Der Rückstau des Niederschlagswassers von der Grundleitung in die angeschlossene Drainage war für die Feuchtigkeitsschäden im Wandbereich verantwortlich. Weiterhin führt der Rückstau zu einer Ausspülung des Bodens im Fundamentbereich. Die vorhandene vertikale Absenkung der Ecke im Öltankraum war die Folge. Zusätzlich wurde gemäß dem geotechnischem Gutachten festgestellt, dass eine sehr lockere bis lockere Lagerungsdichte des anstehenden Baugrundes im Bereich der Gründung des Baukörpers vorherrschte.

Erforderliche Maßnahmen zur Schadensbeseitigung:

  • Ertüchtigung der Untergrundverhältnisse bzw. des Baugrundes durch Bodeninjektion
  • Erneuerung der Bodenplatte (Widerlager für Bodeninjektion)

 

Baugrundstabilisierung

Zustand vorher:

Das Altenpflegeheim wurde vor ca. 40 Jahren mit Teilunterkellerung errichtet. Die Kelleraußenwände bestehen aus Beton, die Innenwände wurden zum Teil aus Beton, zum Teil aus Mauerwerk erstellt. Der betonierte Kellerboden soll eine Dicke von ca. 12 cm aufweisen. Aus dem Kellerboden trat nach Regenereignissen Wasser aus und führte zu Aufstauhöhen von ca. 20 cm oberhalb des Kellerbodens. Bisherige Abdichtungsmaßnahmen des Bodens bzw. des Boden-/Wandanschlusses führten zu keinem zufriedenstellenden Zustand.

  • Der Bemessungswasserstand sollte 1 m oberhalb der derzeitigen Kellersohle betragen.
  • Ein Bodengutachten zu den tatsächlichen Boden- und Grundwasserverhältnissen lag nicht vor.
  • Die zu planende Abdichtung wird auf die Bodenplatte und den Boden-/Wandanschluss an die Innen- und Außenwände beschränkt. Die vertikale Abdichtung der Außenwände ist nicht Bestandteil der beauftragten Aufgabenstellung.
  • Nach Angabe im Zuge des Ortstermins weisen die Kellerwände keine aufsteigende Feuchtigkeit auf. Im Falle von aufsteigender Feuchtigkeit wären diese später noch nachträglich zu injizieren oder die Wandfläche von innen abzudichten.

Zustand nachher:

Die nachträgliche Abdichtungsmaßnahme des gesamten Kellergeschosses des Altenpflegeheims erfolgte in einer Bauzeit von 6 Wochen.

Trennung einer Garage vom Wohnhaus


Bei vorliegendem Bauvorhaben wurde eine Einzelgarage, deren Decke in der Außenwand eines Einfamilienhauses aufgelagert war, von dem Wohnhaus getrennt, eine Fuge angelegt und eine neue Deckenauflagerung für die Garagendecke geschaffen.



Dies war erforderlich geworden, weil Bodenbewegungen bereits leichtere Schäden sowohl an der Garage als auch am Wohnhaus erzeugt hatten und weitere Einwirkungen erwartet wurden.

Erneuerung eines Scheunengiebels

Der Scheunengiebel musste aufgrund gravierender Schäden abgebrochen und erneuert werden.

Neubau einer Schreinerei

Das ehemals vorhandene Schreinereigebäude musste aufgrund gravierender Schäden abgebrochen und an gleicher Stelle erneuert werden.

 

Dazu wurde das Gebäude auf einer hydraulischen Pressenanlage als Sicherung gegen zukünftige Bodenbewegungen erstellt.

Umbau einer Kindertagesstätte

Im Zuge des Umbaus einer Kindertagesstätte im Jahr 2010 erfolgte die statisch-konstruktive Bearbeitung sowie Ausführungsplanung zu den Bereichen Umbau Bestand, Erweiterung des Eingangsbereichs und Anbau eines neuen Gruppenraums.

 



Weiterhin erfolgte die Planung der energetischen Sanierung des Bestandsgebäudes unter Berücksichtigung der neuen Bereiche. Dazu wurden Sanierungsvarianten aufgestellt und mit den Fachplanern abgestimmt sowie die Wärmeschutznachweise nach EnEV geführt.

Gründung und Errichtung einer Fertigteilgarage

Die ehemals vorhandene Garage musste aufgrund gravierender Schäden sowie einer Bodenanomalie abgebrochen und an gleicher Stelle erneuert werden. Dazu wurde die Gründung mit optionaler Hubvorrichtung hergestellt und eine Fertigteilgarage errichtet.

Nachträgliche Dämmung des Giebels eines Einfamilienhauses nach ENEV

Nach dem Abbruch des ehemals angrenzenden Nachbarobjektes musste der Giebel des Einfamilienwohnhauses ertüchtigt werden. Dazu wurde das Kellergeschoss nachträglich abgedichtet und der gesamte Giebel mit einem Wärmedämmverbundsystem nach dem Stand der ENEV 09 ausgeführt.

Im Sockelbereich wurde ein wasserabweisender Sockelputz mit Kiesstreifen erstellt.

Nachträgliche Abdichtung eines Wohnhauses mit Wärmedämmung des KG nach ENEV

Im Zuge der Modernisierung wurde festgestellt, dass die Abdichtung des Wohnhauses beschädigt war.

Daraufhin wurde die neue Abdichtung und Wärmedämmung entsprechend den anerkannten Regeln der Technik geplant und die Ausführung überwacht.